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Mühlen-Kölsch am Hindukusch Oberbürgermeister Jürgen Roters erfüllt Soldaten aus dem Rheinland in Afghanistan zu Karneval einen dringenden Wunsch
Karneval steht vor der Tür und ganz Köln freut sich aufs Feiern, Schunkeln, Kamelle und natürlich auf das ein oder andere leckere Kölsch. Auch im fernen Afghanistan sitzt eine kleine Gruppe Rheinländer, die fern von zu Hause voller Sehnsucht an den Kölner Karneval denkt. Um das Heimweh und die Sehnsucht der 20 Mann starken Sanitätseinheit im Stützpunkt der deutschen Bundeswehr im Kunduz etwas zu mildern, wandte sich Hauptbootsmann Volker Pöstges, Kommandant des „Beweglichen-Arzt-Trupp“ direkt an Oberbürgermeister Jürgen Roters und bat ihn um eine ganz besondere Hilfe. Kölsch sollte zum Hindukusch – und der Kölner Oberbürgermeister setzte sofort alle Hebel in Bewegung um den Soldaten, die sich um die medizinische Versorgung und das Überleben der Soldaten im Einsatz kümmern, diesen Wunsch zu erfüllen.
Die Kölner Traditionsbrauerei Zur Malzmühle Schwartz KG spendete umgehend 100 Liter Mühlenkölsch sowie ausreichend Kölschgläser, die bereits am heutigen Freitag mit einem Airbus neben weiterem Material der Bundeswehr vom Flughafen Köln/Bonn zunächst nach Termez in Usbekistan ausgeflogen werden. Von dort wird diese ganz besondere Lieferung per Hubschrauber in das Lager der Bundeswehr in Kunduz befördert und wird voraussichtlich am Samstag, den 6. Februar dort eintreffen. So hält dann auch ein wenig Karneval und Kölsches Brauchtum Einzug in die 5000 Kilometer entfernte Provinz Kunduz in Afghanistan und das Heimweh der 20 Frauen und Männer des „Beweglichen-Arzt-Trupp“ aus dem Rheinland wird hoffentlich etwas gemildert
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